FAIRTHERAPY-Schokolade - Wie alles begann

FAIRTHERAPY SchokoladeAufgrund eigener Zuckerunverträglichkeit begann ich (Ilse Behensky) Schokolade selbst herzustellen, und zwar aus Kakaobutter, Kakaopulver, Agavensaft und Naturstoffen wie Orangenöl oder Bourbon-Vanille. Agavensaft ist eine echte Alternative zu Zucker: er hat den niedrigen glykämischen Index von 15, also vergleichbar mit Gemüse wie Brokkoli oder Karfiol und einen dezenten Eigengeschmack. Die meisten Menschen, die weißen Zucker, aber auch braunen Zucker und Honig nicht essen dürfen, vertragen Agavensaft wunderbar. 


Die Schokolade fand reißenden Absatz, wurde in Geschenkdosen verkauft, verschenkt und verschickt. 

Ich stellte ca. 70 Kilo Schokolade auf meinem eigenen Herd im Wasserbad mit dem Schneebesen her. Auf diese Weise konnten die anfallenden Kosten, wie erstes Werbematerial, Markenschutzgebühren und ähnliches vor der Gründung des Vereins bezahlt werden. Außerdem wurde die Schokolade zu einem Sympathieträger für FAIRTHERAPY.

Nach der Gründung kontaktierte Frau Wallner (stellvertretende Vorsitzende) die Firma Zotter. Der Produktionsleiter, Herr Prasch, nahm sich viel Zeit, mit mir die Idee einer agavensaftgesüßten Schokolade zu entwickeln, doch was ich schon in meiner eigenen Küche erlebt hatte, war für die Großproduktion ein unüberwindbares Hindernis: Wenn Flüssigkeit zur Kakaobuttermasse gemischt wird, dickt die Masse ein. Leider ist auch Agavensaftpulver nicht geeignet. Doch Herr Prasch entwickelte eine eigene Rezeptur einer dunklen und daher gering mit Rohrohrzucker gesüßten Schokolade, deren Füllung mit Agavensaft hergestellt wird. 

Alle Zutaten sind aus biologischer Landwirtschaft und fair gehandelt, und auch (ziemlich) fair zum Körper!