Brief einer Klientin


Ich sage Danke!
Eine Klientin erzählt (Februar 2017):

Ich bin seit mehr als einem Jahr bei FAIRTHERAPY. Leide seit vielen Jahren unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Hatte schon 3 Aufenthalte im PSZW (Psychosomatisches Zentrum im Waldviertel) und seit 7 Jahren Einzeltherapie.

Gruppentherapie bei FAIRTHERAPY
Dann riet mir meine Therapeutin die Gruppentherapie bei FAIRTHERAPY zum besuchen. Anfangs war ich sehr skeptisch, dachte mir, meine Therapeutin will mich loswerden.

Ich meldete mich bei FAIRTHERAPY an. Hatte einen Info-Abend und dann das Einzelgespräch bei Dr. Behensky, war positiv für mich. Weiters nahmen sie mir jede Formalitäten ab, die nötig sind, um eine Therapie bezahlt zu bekommen. Das war eine Wohltat.

Jeder einzelne wird ernst genommen
Am 5.10.2015 begann die Gruppentherapie. Jetzt noch mehr als vor einem Jahr kann ich mit Gewissheit schreiben, dass ich sehr froh bin, dass ich mit dieser Therapie begonnen hatte. Die anfängliche Zurückhaltung meiner Gefühle gegenüber den Therapeuten und den Kolleginnen in der Gruppe hat sich gewandelt. Die Therapeuten gehen auf jeden Einzelnen in der Gruppe sehr sorgfältig ein. Jeder Einzelne wird ernst genommen. Es wird einem geglaubt, dass wir entsetzliches erlebt haben müssen. Es ist ein geschützter Rahmen, wo ich lerne, wer ich bin und lerne zu mir selber zu stehen.

Es ist ein langer Weg, der Weg zu sich selbst.
Es gibt Momente der Trauer, Freude, der Fassungslosigkeit, das innere Kind erspüren, des Ekels, des Friedens im Herzen. Ich weiß, dass ich durch diese Therapie nicht gesund werde. Die vielen Traumen meiner Kindheit kann mir niemand nehmen. Ich kann lernen, damit umzugehen. Ich lerne, dass ich auch viele Qualitäten in mir habe, die ich nutzen kann, lerne, dass ich mich jetzt in Sicherheit befinde, lerne, dass mir Menschen wohlgesonnen sind, auch wenn von meiner Seite noch viele Zweifel da sind.

Das Thema annehmen
Eine große Hürde ist für mich noch, meinen Körper anzunehmen, der den Erwachsenen hilflos ausgeliefert war. Weiters noch, das gedemütigte, einsame, traurige Kind in mir aufzunehmen. In manchen Situationen gelingt es mir. Da spüre ich dann viel Schmerz in mir und die Angst, diesen Schmerz nicht zu ertragen. Ich weiß, ich werde es eines Tages erleben.

Für alle Betroffenen, macht euch auf, euren Weg zu gehen und Hilfe anzunehmen. Gehen tut gut unter einer so guten Begleitung. Danke