Was ist Traumatherapie?

Traumatherapie wird von PsychotherapeutInnen, klinischen PsychologInnen oder ÄrztInnen mit therapeutischer Ausbildung ausgeübt, die sich umfassend im Bereich Psychotraumatologie theoretisch und praktisch weitergebildet haben. Sie wissen daher über die Auswirkungen und Folgen eines Traumas Bescheid und haben sich adäquate in den letzten Jahrzehnten entwickelte, hochwirksame, traumatherapeutische Methoden angeeignet.

Sich selbst verstehen und beruhigen können.

Am Beginn steht die Aufgabe, sich selbst durch wirksame Übungen und Techniken beruhigen und stabilisieren zu lernen. Zu verstehen, wie das Gehirn arbeitet, warum die Zustände, die jetzt ein Problem darstellen, die Folge eines sehr effektiven Überlebensmechanismus sind, hilft, sich uns die aktuelle Situation annehmen zu können und damit ist der erste Schritt zur Wiedererlangung der seelischen Gesundheit getan. 

Lösung des Alten.

Alte Gedankenmuster können durch konstruktivere, liebevollere ersetzt werden. Alte Gefühle können neu erlebt und dadurch gelöst werden. Alte Muskelspannungen können bewusst gemacht, in Bewegung gebracht und gelöst werden. Traumatherapie löst Symptome in Gedanken, Gefühlen und Körperwahrnehmung. Sie nutzt dabei Methoden, die dazu dienen, das Nervensystem einerseits zu beruhigen und andererseits die Verarbeitungsmöglichkeiten anzuregen.

Der neue Zustand.

Ein Trauma ist dann verarbeitet, wenn es in größere Distanz gerückt ist, wenn wir uns daran ohne überwältigende, aber sehr wohl mit passenden Gefühlen erinnern können, wenn diese Erinnerung ganz und nicht mehr bruchstückhaft ist, wenn wir dabei körperlich ruhig und entspannt bleiben und mit Sicherheit und gefühlter Überzeugung sagen können: „Es ist vorbei!“ 

Artikel zur Psychodynamischen imaginativen Traumaterapie