Die posttraumatische Belastung.

Zur posttraumatischen Belastung gehören Albträume, plötzliche Erinnerungsblitze und -fragmente, eine erhöhte Schreckhaftigkeit und Nervosität sowie die Tendenz, alles zu vermeiden, was diese Schreckhaftigkeit auslöst. So kommt es häufig zu Rückzugstendenzen, der Bewegungsradius, in dem man sich gerade noch sicher fühlt,  wird immer kleiner, das Selbstwertgefühl ist gering. Gedanken wie, „ich bin schuld, ich hab’s nicht anders verdient“, „immer passiert mir etwas Schlimmes“ oder ganz generell „ich bin nicht liebenswert“ oder „ich darf nicht glücklich sein“ prägen das Selbstbild.

Der beschwerliche Alltag.

Die Welt wird als bedrohlich, unsicher und gefährlich betrachtet, selbst dann, wenn objektiv Sicherheit vorherrscht.
Es kann zu plötzlichen Gefühlsausbrüchen kommen, oft genügt ein kleiner Anlass und Wut, Ärger oder Tränen schießen hoch. Abgelöst werden diese Ausbrüche von Phasen der „Gefühlstaubheit“, einem Zustand des emotionslosen Funktionierens, oder dem Eindruck, „am eigenen Leben vorbei zu leben“.
Körperlich führt eine massive Traumatisierung und die damit einhergehenden starken Muskelverspannungen zu verschiedensten Schmerzempfindungen mit Folgen wie Kopf- und Magenschmerzen, diffusen Bauchbeschwerden, Kreislaufstörungen und vielem mehr. Meist gibt es dazu keinen medizinischen Befund. Eine chronische posttraumatische Belastung kann aber im Laufe der Zeit sehr wohl zu medizinisch diagnostizierbaren körperlichen Störungen führen.

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