Mag.a Johanna Schwetz-Würth, Stellvertretende Vorsitzende

FAIRTHERAPY im Gespräch mit Mag.a Johanna Schwetz-Würth  

      Wie bist du zu FAIRTHERAPY gekommen?

Ich habe Ilse Behensky auf einem Treffen von Traumatherapeut*innen kennen gelernt. Dort hat sie ihre damals ganz neue Initiative FAIRTHERAPY vorgestellt, und ich war sofort begeistert: Menschen Traumatherapie zu finanzieren, die sich diese selbst nicht leisten können…. das Dilemma kannte ich aus meiner Praxis: Die Menschen, denen es am schlechtesten geht, sind meist auch ökonomisch am schlechtesten gestellt und können sich Psychotherapie so oft nicht leisten, da wir in Österreich viel zu wenig volle Kassenplätze haben!

Also bin ich als Traumatherapeutin gleich Mitglied geworden…

Was gefällt dir an FAIRTHERAPY?

Was mir so besonders gut gefällt, ist die Kreativität im Finden und Erfinden neuer Wege und Lösungen. Ich kenne keine Organisation, die es schafft, sich immer wieder neu zu erfinden. Und im Fall von FAIRTHERAPY einfach Therapie (fast) neu zu erfinden, damit es in den vorhandenen Rahmenbedingungen angeboten werden kann.

Was wünscht du FAIRTHERAPY?

Ich wünsche mir, dass das Erfolgsrezept immer mehr auch öffentlich bekannt wird, dass das Verständnis, dass traumatisierte Menschen rasch, relativ unbürokratisch und langfristig therapeutische Unterstützung auf unterschiedlichen Ebenen brauchen, sich verbreitet und immer mehr diese wichtige Arbeit finanziert wird..

Was wünschst du unserer Gesellschaft?

Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der unterschiedliche Menschen unterschiedlich bleiben können, die aber klar aufsteht gegen alle Arten von Intoleranz und Gewalt und die Menschen fördert, die - aus welchen Gründen auch immer - benachteiligt sind, ohne sie zu bevormunden.

Geschäftsführung, Vorstand und RechnungsprüferInnen